Interview mit Heike Manshon und Zoran Gardijan von O2
InNOVAtion: Wie beurteilen Sie die Zusammenarbeit zwischen den Teams bei O2 und bei MicroNova?
Heike Manshon: Die flexible, ergebnisorientierte Zusammenarbeit mit MicroNova ermöglichte eine anwendernahe Umsetzung mit kurzen Review-Intervallen während der Entwicklung des Plan Managers. MicroNova hat die von O2 bewusst gewählte Mischung aus klassischer Spezifikation und zeitsparendem Prototyping zu jeder Phase des Projekts optimal unterstützt.
Zoran Gardijan: Die Zusammenarbeit mit MicroNova verlief zu jedem Zeitpunkt sehr konstruktiv. In der Projektarbeit ist ein vertrauensvoller Umgang wichtig, was stets gegeben war.
InNOVAtion: Wie lange hat die Umsetzung des Plan Managers gedauert?
Zoran Gardijan: Unsere Vorgaben wurden sehr schnell umgesetzt. Insgesamt hat MicroNova den Plan Manager innerhalb von sieben Monaten entwickelt und in Betrieb genommen. Wir haben nun noch weitere Anforderungen an MicroNova gestellt, die im Plan Manager umsetzen werden sollen.
InNOVAtion: Was sind aus Ihrer Sicht die Vorteile der neuen Tool-Kette?
Heike Manshon: Die Datenqualität hat sich durch definierbare Konsistenzprüfungen verbessert. Ein weiterer Vorteil ist die flexiblere Datenerstellung. Zudem arbeiten wir nun prozessorientiert durch klar definierte Freigaberegeln. Die Architektur der MicroNova-Lösung ist zukunftsorientiert durch die Verwendung gemeinsamer Module im Plan- und Konfigurationsmanagement.
Zoran Gardijan: Die Entwicklungsdauer hat sich verkürzt, wodurch wir Kosten reduzieren können. Sowohl die Netzqualität als auch die kürzere Entwicklungsdauer konnten wir bereits messbar feststellen.
InNOVAtion: Wie wird es in Zukunft weitergehen?
Heike Manshon: Eines der näheren Ziele der Tool-Architektur ist die vollständige Abbildung der Planungsregeln an einer Stelle der Tool-Kette. Die Definition der Parameter und damit die Umsetzung des Designs ist dann nur noch einmalig notwendig. Weitere, bereits existierende und zukünftige Module von CPM/CCM beziehen dann ihre Anwendungsregeln ausschließlich aus dieser Parameterdatenbank.
Zoran Gardijan: Die Systeme sollen zur weiteren Effizienzsteigerung weiter integriert werden. Außerdem muss die neue Technologie LTE eingeführt werden und genauso beherrschbar bleiben.

