Erster ManageEngine SolutionsDay in Deutschland

Am 23. September 2008 lud MicroNova zum ersten deutschen ManageEngine SolutionsDay nach Freising ein. Im Rahmen dieses Informations- und Diskussionsforums konnten sich Interessenten und Kunden direkt mit dem Hersteller AdventNet über ManageEngine austauschen. Ziel dieser Veranstaltung ist es, möglichst viele Märkte und Kundenbedürfnisse kennenzulernen, um diese Erkenntnisse in die Produktentwicklung einfließen zu lassen.
Der SolutionsDay in Deutschland war eine Station von AdventNet auf einer vierwöchigen Reise durch die Metropolen Europas. Für spannende Vorträge sorgten die sechs Referenten aus den USA, England und Indien, sowie ein ManageEngine Kunde. Der IT-Verantwortliche des internationalen Modeunternehmens Tally Weijl berichtete ausführlich über seine Erfahrungen bei der Einführung der HelpDesk-Lösung ServiceDesk Plus.
Wir danken den zahlreichen Besuchern für Ihre Anregungen und Ihr positives Feedback! Hier unser Bericht:
Wo geht die Reise hin? Wie werden wir künftig arbeiten?
David C. Howell, der europäische Vertriebsdirektor der Firma AdventNet, gab einen Ausblick wie sich der Enterprise-IT-Markt in Zukunft ändern wird. Laut einer Gartner-Studie steht ein großer Wandel im IT-Bereich an. Mehr und mehr Software-Lösungen werden nicht mehr im Unternehmen installiert, sondern beim Provider gehostet. Ein großer Vorteil der „Software as a Service“ (SaaS) ist für viele Unternehmen, dass keine speziellen Produktkenntnisse erforderlich sind, und man sich nicht um die Wartung kümmern muss. Außerdem wird nach Nutzung bezahlt, so dass keine hohen Vorab-Investitionen getätigt werden müssen.
Ob sich dieser Trend durchsetzen wird, weiß heute noch niemand. Doch sollte es soweit kommen, ist AdventNet vorbereitet: mit ihrer Zoho-Produktfamilie hat AdventNet bereits ein komplettes CRM-Paket auf SaaS-Basis geschnürt.

SolutionsDay im Marriott Hotel in Freising
Nach diesem Ausblick stellte Girish Mathrubootham, Vice President ManageEngine, die Frage:
Warum haben viele IT-Abteilungen Probleme, obwohl sie teure Software nutzen?
„Ähnlich wie in vielen Familien liegt das Problem darin, dass man nicht miteinander spricht.“, so Herr Mathrubootham. Diese Aussage verdeutlichte er an einem Beispiel, das vielen Teilnehmern sicher in der ein oder anderen Form bekannt vorkam:
Ein Anwender beschwert sich, dass seine Applikation viel zu langsam sei. Die Odyssee nimmt nun ihren Lauf. Anstatt den Fehler zu suchen, bekommt der Anwender zu hören, dass es mit der entsprechenden Applikation kein Problem gebe, das müsse wohl an der Bandbreite liegen. Auf Nachfrage hört der Anwender dann, dass es an der Bandbreite nicht liegen kann. Auch hier sei alles in Ordnung. So zieht es unter Umständen weitere Kreise. Anstatt miteinander zu sprechen, kommt es zu Vermutungen und Schuldzuweisungen. Die Ursache des Problems wurde nicht erforscht und dem Anwender in keiner Weise geholfen.
Das Problem liegt darin, dass die einzelnen Produkte nicht miteinander kommunizieren. Die Applikationsgruppe hat keinen Einblick ins Netzwerk. Die Netzwerkgruppe hat keine Kontrolle über Server oder Applikationen. Zwar muss jede Abteilung SLAs (Service Level Agreements) einhalten, wie z.B. eine 99,9%-ige Verfügbarkeit für Server, Router oder Ähnlichem. Doch was ist mit dem Kunden aus dem vorherigen Beispiel, der drei Minuten warten muss, bis sich eine Seite lädt?
Wie können Sie es schaffen, dass Ihre Produkte miteinander kommunizieren?
Dazu ist es notwendig, sich vom reinen technologieorientierten Ansatz zu verabschieden und eine businessorientierte Sichtweise zu wählen. Es ist wichtig, dass die Geschäftsapplikationen im Zentrum stehen. Die Abhängigkeiten des Business von der IT, sowie die Auswirkungen von IT-Störungen müssen sichtbar gemacht werden. Deshalb sollte die Abteilung, die für die Businessapplikationen zuständig ist, sehen können, welchen Einfluss das Netzwerk, die Server, etc. auf die Applikationen und somit auf den Geschäftsbetrieb haben.
Wie können Sie das umsetzen?
Von zentraler Bedeutung ist ein Asset-Management, um den Zustand der Geräte zu kennen. Hier stellen sich die Fragen:
- Welche Assets sind im Unternehmen?
- Wo sind sie, etc.?
- Wie beeinflusst die Verfügbarkeit eines Routers z.B. mein ERP-Programm?
Sie brauchen einen ServiceDesk, der die ITIL-Prozesse Incident-, Problem- und Changemanagement unterstützt. Sobald eine Störmeldung (Incident) eintrifft, wird nach der Ursache des Problems geforscht und eine Veränderung (Change) veranlasst. Dazu ist Voraussetzung, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Deshalb müssen auch alle dem Change zustimmen, der dann in der CMDB (Configuration Management Database) dokumentiert wird.
Diesen Prozess der besseren Abstimmung zwischen Business und IT nennt man auch Business Service Management (BSM). AdventNet bietet dafür kostengünstige Lösungen out-of-the-box an. Teure Anpassungen bzw. wochenlanges Consulting sind nicht erforderlich. Über die reichhaltigen Features konnten sich die Besucher bei den drei Online-Demos selbst ein Bild machen.
Den Kunden bot der SolutionsDay einen hervorragenden Anlass, auch mal mit anderen Anwendern zu sprechen und deren Herausforderungen kennenzulernen. Viele nutzten gleich die Gelegenheit, Adressen auszutauschen, um auch in Zukunft von den Erfahrungen gegenseitig zu profitieren.
Sehr geschätzt haben die Teilnehmer die Möglichkeit, mit dem Hersteller direkt zu sprechen. Während der Pausen und im Anschluss an die Vorträge war Zeit eingeplant, damit individuelle Fragen besprochen werden konnten.
Das äußerst positive Feedback nehmen wir zum Anlass, den SolutionsDay regelmäßig und im nächsten Jahr wieder anzubieten. Wir freuen uns schon jetzt auf Ihre Teilnahme im Jahr 2009.

Die Referenten: Mitarbeiter von ZOHO und MicroNova zusammen mit dem IT-Verantwortlichen von Tally Weijl (links)
|
MicroNova als Partner von ZOHO Corp. (ehemals AdventNet Inc.) Die MicroNova AG vertreibt als Partner des amerikanischen Softwareherstellers ZOHO Corp. dessen Produktfamilie ManageEngine im deutschsprachigen Raum. MicroNova steht den Kunden mit einem eigenen Team aus Vertrieb und Technik bereits bei der Evaluierung zur Seite. Darüber hinaus bietet MicroNova Consulting und Schulungen zu den Produkten an. |
|
Über ManageEngine ManageEngine ist die Enterprise-IT-Managementsparte von ZOHO Corp. Mit über 20 Produkten bietet ManageEngine ein umfangreiches Set an hochwertigen Enterprise-Management-Lösungen zu attraktiven Preisen. Aufgrund der webbasierten Architektur lassen sich die Produkte sehr flexibel im Unternehmen einsetzen. Bereits heute arbeiten über eine Million IT-Administratoren weltweit mit ManageEngine-Lösungen. Sie kommen aus allen Branchen, z.B. aus Banken, Behörden, Dienstleistungsunternehmen, Krankenhäusern, produzierendem Gewerbe etc. |

