Software zur Ärztevernetzung rückt ins Interesse der Politik MdL Bernhard Seidenath, Bezirkstagspräsident Josef Mederer und Kommunalpolitik informieren sich über Vernetzungsprojekt

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Vierkirchen, Landkreis Dachau, 07. August 2013: Das Thema E-Health wird auch für die Politik zunehmend interessanter: MdL Bernhard Seidenath und Bezirkstagspräsident Josef Mederer (beide CSU) besuchten gemeinsam mit Kollegen aus der Kommunalpolitik am 29. Juli 2013 das in Vierkirchen bei Dachau ansässige Software-Unternehmen MicroNova AG, um sich dort unter anderem über ein medizinisches Vernetzungsprojekt des Unternehmens zu informieren. Vom verbesserten Informationsaustausch und Aspekten zum Datenschutz bis hin zu technischen Detailfragen diskutierten Seidenath, Mederer und deren Begleiter zahlreiche Aspekte rund um das Thema Vernetzung im Gesundheitswesen.

Die iprogema GmbH & Co. KG, ein in Dingolfing beheimateter Zusammenschluss führender Ärzte in Klinik und Praxis unter dem Dach einer Gesellschaft, hat im Mai 2013 erfolgreich etwa 20 angeschlossene Ärzte über ein IT-System der MicroNova AG miteinander vernetzt. Dieses Projekt hat nicht nur in der einschlägigen Fachpresse für Aufsehen gesorgt, auch die Politik wirft einmal mehr ein Auge auf die vom Hersteller „ViViAN“ – kurz für Virtuelle Vernetzung im Arztnetz – getaufte Lösung: Mit MdL Bernhard Seidenath, Oberbayerns Bezirkstagspräsident Josef Mederer und Vierkirchens drittem Bürgermeister Wolfgang Herzberg waren Besucher dabei, die das System bereits aus der Entwicklungsphase kannten und sich über den aktuellen Stand der Entwicklungs- und Verkaufserfolge informieren wollten. Darüber hinaus fanden sich mit Stefan Löwl, Kandidat für den Landratsposten des Landkreises Dachau, mit Rosmarie Böswirth (Zweitstimmenkandidatin für den Bezirkstag) und Anton Kreitmair (Präsident des oberbayerischen Bauernverbands und Zweitstimmenkandidat für den Landtag) weitere Unionspolitiker ein, die zum ersten Mal mit dem Konzept des Vierkirchener Unternehmens in Berührung kamen.

Nach einer Vorstellung der MicroNova-Lösungen für die Datenerfassung und Vernetzung im Gesundheitswesen entwickelte sich rasch eine rege Diskussion. Immer wieder kam dabei das Wort auf das iprogema-Netzwerk: Der elektronische Datenaustausch hilft den Dingolfinger Ärzten dabei, eine zielführende Behandlung zu konzipieren, sie zu verfolgen und die Informationen auch den beteiligten Kollegen zur Verfügung zu stellen. „Unsere Ärzte nutzen das System intensiv und möchten es nicht mehr missen“, bekräftigte der ebenfalls angereiste Stephan Besl, Geschäftsführer von iprogema. Dass die Lösung bei Ärzten ankommt, zeigen laut MicroNova-Vorstand Josef W. Karl auch die derzeit vielen Anfragen von Ärzteverbänden, die von Schleswig-Holstein über das Ruhrgebiet bis nach Oberbayern reichten. Löwl fragte zudem nach betriebswirtschaftlichen Vorteilen, die für Ärzte heute nicht zu vernachlässigen seien. Dazu Karl: „Es gibt zahlreiche Faktoren, die den Einsatz unserer Lösung auch finanziell sehr interessant machen – von Vergütungsprogrammen der Krankenkassen bis hin zum überarbeiteten Patientenrecht, das die Beweislast in die Hände der Ärzte legt.“

Datenschutz und Sicherheit der Patientendaten gehen vor
Nicht zuletzt vor dem Eindruck von Spähprogrammen wie PRISM interessierten sich allen voran Seidenath und Mederer für die Sicherheit der Patientendaten. Karl konnte jedoch zahlreiche Argumente aufführen, die die Datenschutzkonformität der Lösung belegen: Größter Vorteil der Software sei das Konzept der dezentralen Datenhaltung. Nur die behandelnden Ärzte haben Zugriff auf die Daten. „Fremde Server oder gar eine ‚Cloud’ gibt es nicht“, sagte Karl. Die Software bietet vielmehr ein Plus an Sicherheit, so der MicroNova-Vorstand: Arztbriefe könnten Patienten zum Beispiel leicht verlieren, elektronische Datenträger wie CDs oder USB-Sticks tauchen immer wieder offen zugänglich auf. Mederer warf ein, dass es in diesem Umfeld auch zahlreiche Bedenkenträger gäbe – der Datenschutz müsse zu jedem Zeitpunkt nachvollziehbar gewahrt sein.

Die Fakten überzeugten die Besucher durchaus. Seidenath sagte Besl und Karl zu, das Thema weiter aktiv voranzutreiben. So seien die Möglichkeiten eines Einsatzes solcher Systeme in der Fläche gar nicht hoch genug einzuschätzen. Das lange diskutierte zentrale Krebsregister als Sammelstelle für Informationen zur Bekämpfung der Krankheit wäre etwa viel einfacher zu realisieren, wenn ein Daten- und damit Informationsaustausch möglich sei. Auch das Thema Diabetesvorsorge und –behandlung wurde in diesem Zusammenhang diskutiert, wobei Böswirth, Löwl und Kreitmair ebenso wie Seidenath und Mederer hier auch die lokalen Möglichkeiten erkannten. „Es wäre gerade für die Kommunalpolitik oft eine große Hilfe, in Echtzeit Informationen über lokale Entwicklungen zu bekommen“, konstatierte Seidenath. So könnte bei Gesundheitsgefährdungen schnell gehandelt werden. Zum Beispiel ließen sich Häufungen bestimmter Krebsarten in einer Region schnell erkennen.

Innovationsstarkes Unternehmen in der Region
Explizit hoben Seidenath und Mederer die Innovationsstärke MicroNovas hervor – als ein nicht nur in diesem Umfeld führendes Unternehmen im Landkreis: Beide gingen nochmals auf die Ingenieursleistung etwa in den Bereichen Fahrzeugelektronik und Telekommunikation ein. Auch die weiteren Gäste zeigten sich zufrieden über die positive Entwicklung und vor allem über die Aussage Karls, auch künftig am Standort Vierkirchen festzuhalten. Den Weg dorthin fanden in vergangenen Monaten neben Seidenath und Mederer bereits zahlreiche weitere bekannte Politiker. So waren etwa Gerda Hasselfeldt, Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag und ehemalige Vizepräsidentin des Bundestags, sowie Ministerpräsident Horst Seehofer bereits zu Gast bei MicroNova, um sich über das Unternehmen und die Lösungen für das Gesundheitswesen zu informieren. Weitere Visiten seitens der Politik sind bereits geplant, das Thema Gesundheitspolitik wird dabei erneut eine zentrale Rolle spielen.

Stephan Besl von iprogema mit MdL Bernhard Seidenath und Bezirkstagspräsident Josef Mederer

 

Über MicroNova

MicroNova ist seit 1987 als Software- und Systemhaus aktiv und bietet Produkte, Lösungen und Dienstleistungen in vier Geschäftsfeldern: Digitalisierung im Gesundheitswesen, „Testing“ von Automotive-Elektronik und Management von Mobilfunk- & Kommunikationsnetzen sowie die Distribution der IT-Management-Lösungen von ManageEngine. 250 Experten arbeiten mit Technologiekompetenz und Leidenschaft am Hauptsitz in Vierkirchen bei München sowie an acht weiteren Standorten in Deutschland und Tschechien. Zahlreiche Kunden wie Audi, AXA, BMW, Continental, MEDIVERBUND, Regionales Gesundheitsnetz Leverkusen, Siemens, Telefónica Germany, Vodafone oder Volkswagen vertrauen auf die Expertise von MicroNova.

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