Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz informiert sich bei MicroNova über Vernetzungslösung für Gesundheitswesen Software zum Datenaustausch steht im Mittelpunkt bei Besuch der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesministerium für Gesundheit

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Jetzendorf/Vierkirchen, im September 2013: Neue Konzepte und Lösungen für die IT-basierte Vernetzung im Gesundheitswesen haben Annette Widmann-Mauz auf Initiative von Gerda Hasselfeldt zur MicroNova AG geführt. Das Unternehmen stellte vor kurzem eine systemübergreifende Lösung vor, ein Novum im deutschen Gesundheitswesen. Beide Unionspoltikerinnen stimmten überein, dass dies ein erheblicher Fortschritt in Richtung Datenvernetzung ist.

Das Software- und Systemhaus MicroNova hat Annette Widmann-Mauz auf Empfehlung der Vorsitzenden der CSU-Landesgruppe im Bundestag Gerda Hasselfeldt zu einem Informationsaustausch im oberbayrischen Vierkirchen empfangen. Gastgeber und MicroNova-Vorstand Josef W. Karl referierte über die seit kurzem bestehenden Vernetzungsmöglichkeiten im Gesundheitswesen und stellte erste Anwendungsfälle vor. So ist ein erstes Ärztenetz im niederbayrischen Dingolfing vor etwa sechs Monaten in Betrieb gegangen. Weitere Netze würden zeitnah folgen, so der Vorstand. Explizit verwies Karl dabei auf die über 25-jährige Expertise seines Unternehmens im Bereich des Managements von IT-Netzen, die nun auch dem Gesundheitssektor zu Gute kommen könne.

Dezentrale, systemübergreifende Vernetzung und strukturierte Datenerfassung
Widmann-Mauz interessierte sich beim Thema Vernetzung insbesondere für die Möglichkeit, Daten zwischen Systemen unterschiedlicher Hersteller von Praxisverwaltungssystemen auszutauschen. Auch die Datensicherheit sowie Akzeptanz bei den Ärzten fanden großes Interesse bei der Parlamentarischen Staatssekretärin. Explizit hob Widmann-Mauz die generelle Bedeutung des Datenaustauschs hervor: „Wenn die Systeme nicht interoperabel sind, geht nichts voran“, so ihre Aussage. Entsprechend angetan war sie von der MicroNova-Lösung: „ViViAN“ setzt über eine patentierte Schnittstelle auf vorhandene Praxisverwaltungssysteme (PVS) auf und ist dezentral konzipiert, kommt also ohne „Cloud“ aus. Doppeluntersuchungen können so vermieden werden, zudem bleiben die Daten in den Händen der behandelnden Ärzte. Darüber hinaus können die Bestandssysteme in den Arztpraxen weitergenutzt werden – Aspekte, die laut Vorstand Karl die Akzeptanz bei Ärzten und Patienten erhöhten.

Expertenrunde mit Vertretern aus Telemedizin und stationärer Pflege
Neben den beiden Politikerinnen waren weitere Teilnehmer zur Runde erschienen: Bernward Schröter, Vorstandsvorsitzender der Dachauer Amper Kliniken AG, hob die große Bedeutung einer sektorenübergreifenden elektronischen Vernetzung hervor. Derzeit sondiere sein Haus daher entsprechende Möglichkeiten im Bereich des seit neuestem gesetzlich verankerten Entlass-Managements, das Patienten einen reibungslosen Übergang von der stationären Behandlung in die ambulante Nachsorge garantieren soll. Ebenfalls zur Expertenrunde erschienen war Walter Schmidt, Geschäftsführer des Telemedizinanbieters Vitaphone; das Unternehmen ist unter anderem in der telemedizinischen Versorgung und Betreuung chronisch Kranker aktiv – ein Bereich, der stark von einem flächendeckenden Datenaustausch und der Integration in den Arbeitsablauf des niedergelassenen Arztes profitieren würde. Schmid zeigte exemplarisch, wie dadurch auch die medizinische Versorgung des ländlichen Raumes mit immer weiteren Wegen zu den medizinischen Einrichtungen zukünftig gesichert werden könnte. Sowohl Schröter als auch Schmidt stellten heraus, dass eine – im Idealfall flächendeckend umgesetzte – Vernetzung über die MicroNova-Lösung für ihre jeweiligen Themenfelder und für das gesamte Gesundheitswesen als optimal anzusehen ist.

Von den schon erreichten nachweisbaren Erfolgen berichtete Stephan Besl, Geschäftsführer der Netzgesellschaft iprogema GmbH & Co. KG, dem Erstnutzer der Vernetzungslösung ViViAN. Besl sprach über die positiven Erfahrungen der angeschlossenen Ärzte im erwähnten niederbayrischen Ärztenetz. Explizit hob er dabei die große Akzeptanz durch die Ärzte hervor. Dietmar Dunkel, der bei MicroNova den Fachbereich E-Health & Medical IT leitet, ergänzte: „Die Anwender haben die Vorteile des MicroNova-Konzepts sofort erkannt. Auch unsere branchenerfahrenen Partner wie Vitaphone bestätigen uns immer wieder, dass unsere Herangehensweise allen Beteiligten im Gesundheitswesen hilft – vom Patienten über den Arzt bis hin zu den Kassen. Ich bin sehr froh, dass wir auch auf Seiten der Politik auf Interesse gestoßen sind. Mit unserer Lösung ist zum Beispiel kein komplexes gesetzliches Regelwerk für eine Vereinheitlichung der Schnittstellen mehr erforderlich.“

Über MicroNova

MicroNova ist seit 1987 als Software- und Systemhaus aktiv und bietet Produkte, Lösungen und Dienstleistungen in vier Geschäftsfeldern: Digitalisierung im Gesundheitswesen, „Testing“ von Automotive-Elektronik und Management von Mobilfunk- & Kommunikationsnetzen sowie die Distribution der IT-Management-Lösungen von ManageEngine. 250 Experten arbeiten mit Technologiekompetenz und Leidenschaft am Hauptsitz in Vierkirchen bei München sowie an acht weiteren Standorten in Deutschland und Tschechien. Zahlreiche Kunden wie Audi, AXA, BMW, Continental, MEDIVERBUND, Regionales Gesundheitsnetz Leverkusen, Siemens, Telefónica Germany, Vodafone oder Volkswagen vertrauen auf die Expertise von MicroNova.

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