Regionales Gesundheitsnetz Leverkusen setzt bei der Versorgung von Patienten mit chronischen Erkrankungen auf MicroNova Vernetzungslösung soll Informationsaustausch zwischen verschiedenen Akteuren des Gesundheitswesens verbessern

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Vierkirchen bei München, 9. April 2014: Die Ärztegenossenschaft Regionales Gesundheits­netz Leverkusen eG hat sich für eine Managed-Care-Lösung von MicroNova entschieden, um die Zusammenarbeit von Ärzten, Gesundheitsdienstleistern und nichtärztlichen Leistungserbringern zu verbessern. Die Software soll im Rahmen des Projektes „VitaLev“ eingesetzt werden. Ziel des Vorhabens ist es, Patienten mit chronischen Erkrankungen oder multimorbide Patienten durch den Austausch wichtiger Befunde sowie Therapie- und Behandlungsvorschläge gemeinsam besser versorgen zu können. Die technischen Voraussetzungen hierfür schafft die individuell angepasste MicroNova-Software, die schon ab Mitte März 2014 in den teilnehmenden Arztpraxen installiert wird.

Chronisch kranke oder an mehreren Krankheiten leidende Patienten werden im Laufe der Zeit von einer Vielzahl unterschiedlicher Akteure behandelt oder therapiert – vom Haus- über den Facharzt bis hin zu stationären Einrichtungen und anderen ambulanten Leistungs­erbringern. Um die verschiedenen Aktivitäten optimal aufeinander abzustimmen, eine Über- oder Unterversorgung sowie Neben- und Wechselwirkungen zwischen den eingenommenen Medikamenten zu überblicken, ist eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten notwendig. Die Ärzte des Regionalen Gesundheitsnetzwerkes Leverkusen haben hierzu ein praxistaugliches Versorgungskonzept mit standardisierten Anamneseroutinen, Risikoprofilen und Behandlungspfaden entwickelt, das ein koordiniertes und zielgerichtetes Vorgehen ermöglicht.

Nahtlose Einbindung vorhandener Systeme
Im Rahmen des Projektes „VitaLev“ sollen die Mitglieder der Ärztegenossenschaft in Zukunft Gesundheitsdaten, Hinweise auf mögliche Risiken und weitergehende Therapie- und Behandlungsvorschläge einfach und strukturiert austauschen können. Dazu benötigen sie dank der Lösung von MicroNova keine zusätzliche Software, denn sie können die vorhandenen Arztinformations­systeme ohne Zusatzaufwand weiter nutzen. Die Übertragung der medizinischen Daten ist dabei strikt an eine Zustimmung der Patienten gebunden. So entsteht in jeder Praxis eine dezentral vorgehaltene Patientenakte.

Neben elektronischen Behandlungspfaden wird die Akte auch einen gemeinsamen Medikamentenplan enthalten. Letzterer zeigt auf einen Blick, wer was wann und in welcher Dosierung verordnet hat, so dass der Arzt mögliche Interaktionen und Kontraindikationen besser erkennen und vermeiden kann. Dank der vorher festgelegten Behandlungspfade und des Informationsaustausches lässt sich der Therapieverlauf zeitnah analysieren, bei Bedarf schneller anpassen und adäquat umsetzen. Dies hilft nicht nur, die Behandlungs­qualität zu verbessern, sondern spart auch Kosten – etwa durch die Vermeidung von Doppel­­untersuchungen oder unnötigen Krankenhaus­aufenthalten. Mittelfristig will das Regionale Gesundheitsnetz Leverkusen zudem die Zusammenarbeit mit den stationären Einrichtungen der Region ausbauen, um auch diese aktiv in die gemeinsame Versorgung der Patienten einbinden zu können.

„Bei der Auswahl einer geeigneten IT-Lösung war es uns besonders wichtig, den administrativen Aufwand für die Ärzte und anderen Fachkräfte möglichst gering zu halten“, sagt Dr. Manfred Klemm, Vorstandsvorsitzender des Arztnetzes Regionales Gesundheitsnetz Leverkusen eG. „Zudem wollten wir vermeiden, dass die Daten im Arztinformations­system und in einer weiteren separaten Software erfasst werden müssen, die dann die Vernetzung ermöglicht. MicroNova konnte uns dafür genau die richtige Lösung bieten: Durch die extrem hohe Flexibilität und einer unglaublichen Nutzerorientierung der IT-Umgebung, lässt sich eine sehr hohe Integration in den täglichen Arbeitsablauf erzielen. Und dank der universellen Schnittstellen­technologie lassen sich die Daten sicher und effizient zwischen den einzelnen Praxen übertragen. Dabei ist es egal, welches Arztinformationssystem dort verwendet wird.“

„Dieses Beispiel zeigt einmal mehr die wachsende Bedeutung einer interdisziplinären und sektorenübergreifenden Kommunikation für das deutsche Gesundheitswesen. Dies spiegelt sich auch in der steigenden Nachfrage nach unseren innovativen Lösungen wieder“, sagt Dietmar Dunkel, Bereichsleiter eHealth & Medical IT bei der MicroNova AG. „Wir erhalten neben vielen Anfragen auch positive Rückmeldungen von unseren Nutzern. Der Informations­austausch erzielt die erwünschten positiven Effekte und übertrifft diese sogar noch, etwa durch einen engeren fachlichen Austausch der beteiligten Ärzte.“

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Über MicroNova

MicroNova ist seit 1987 als Software- und Systemhaus aktiv und bietet Produkte, Lösungen und Dienstleistungen in vier Geschäftsfeldern: Digitalisierung im Gesundheitswesen, „Testing“ von Automotive-Elektronik und Management von Mobilfunk- & Kommunikationsnetzen sowie die Distribution der IT-Management-Lösungen von ManageEngine. 250 Experten arbeiten mit Technologiekompetenz und Leidenschaft am Hauptsitz in Vierkirchen bei München sowie an acht weiteren Standorten in Deutschland und Tschechien. Zahlreiche Kunden wie Audi, AXA, BMW, Continental, MEDIVERBUND, Regionales Gesundheitsnetz Leverkusen, Siemens, Telefónica Germany, Vodafone oder Volkswagen vertrauen auf die Expertise von MicroNova.

www.micronova.de | www.manageengine.de | www.novacarts.de | www.exam-ta.de

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