Die COM5.Mobile Produktlinie

Der Weg zum optimalen Netz

Für Netzüberwachung, Netzoptimierung und Serviceüberwachung verfügen Mobilfunknetzbetreiber über etablierte Standardsoftware. Eine Lücke klafft allerdings meist bei der Netzkonfiguration. Sie bildet jedoch die Basis sowohl für einen effizienten Netzauf- und -ausbau, als auch für die Integration neuer Technologien – und somit für ein hochwertiges und rentables Netz. Der Grund dafür sind die Komplexität und Vielseitigkeit der Netzkonfiguration, die sich nur schwer durch eine Standardsoftware abbilden lassen.

Einige Zahlen verdeutlichen die Herausforderung: Finden sich im 3GPP-Standard in etwa 100 bis 150 Parameter, so sind in der praktischen Umsetzung für die konkrete Konfiguration der herstellerspezifischen Netzelemente mehrere tausend Einstellungen notwendig.

Die Konfiguration ihres Mobilfunknetzes und vor allem des RAN wird für die Netzbetreiber durch die Einführung immer neuer Technologien stetig komplexer.

Offene Lösungen sind somit unerlässlich, denn nur sie lassen sich agil auf neue Gegebenheiten anpassen und berücksichtigen zugleich die wichtigsten Managementkennzahlen wie Time-to-Market, Qualität und Effizienz. MicroNova hat mit COM5.Mobile (ehemals CPCM) eine vielseitige, flexible, vom Netzausrüster unabhängige Lösung mit Best-Practice-Charakter entwickelt. Die Lösung vereinheitlicht die Sicht auf die häufig heterogenen regionalen Netz- und Managementstrukturen und ermöglicht den Aufbau einer zentralen Datenbasis für übergreifende Abgleiche.

Von Network Audit bis Full Scope: COM5.Mobile ist auf die wachsenden Bedürfnisse und Netzgrößen der Mobilfunkbetreiber anpassbar und auch bestens für die Integration kommender Mobilfunkgenerationen (5G) gerüstet. Investitionen lassen sich schneller in den aktiven Netzbetrieb integrieren, was sich direkt positiv auf den Umsatz auswirkt. Der Netzausbau wird für die Betreiber mit dem Einsatz der COM5.Mobile Lösungen deutlich effizienter, da auch bei größeren Netzen der Wartungsaufwand gering bleibt.

COM5.Mobile

Network Audit

COM5.Mobile

Network Audit Plus

COM5.Mobile

Full Scope

Proprietäre Lösungen sind nicht agil

Viele Netzausrüster haben bereits mit verschiedenen Ansätzen versucht, diese Lücke zu schließen. Sobald jedoch Systemgrenzen zwischen verschiedenen Anbietern mit einbezogen werden müssen (Multivendor-Fähigkeit), stoßen solche Ansätze regelmäßig an ihre Grenzen. Teilweise werden die Netzbetreiber selbst aktiv, indem sie in Eigenregie aufwendige Tools entwickeln. Derartige über die Jahre entstandene Lösungen sind jedoch zunehmend überholt – das liegt vor allem an der raschen Weiterentwicklung der Mobilfunktechnologien: Die Einführung neuer Features, Netztechnologien und Softwareupdates stellen ebenso wie die Umstellung auf einen neuen Netzausrüster Herausforderungen für solche Konzepte dar.

Diese Eigenkreationen sind überdies oftmals reine „Oneway- Lösungen“: Die Konfiguration des Wirknetzes ist zwar möglich, nicht aber die Rückführung der Information in die Planung – gerade diese Funktionalität ist für die Netzbetreiber bei der Qualitätssicherung von unschätzbarem Wert, da nur so ein Abgleich mit den Netzplanungsdaten und somit eine zuverlässige Netzauditierung möglich sind. Eine vollständige Sicht auf das Netz ist für Mobilfunkbetreiber eine Grundvoraussetzung, sowohl für die Planung der Netzinvestitionen wie auch für die Absicherung der Qualitätsrichtlinien.

MicroNova bietet mit dem COM5.Mobile-Produktportfolio daher verschiedene Ausbaustufen einer State-of-the-Art Lösung, die speziell auf die Anforderungen von Mobilfunkbetreiber zugeschnitten ist. Die COM5.Mobile-Bandbreite reicht von Network Audit und Network Audit Plus zur reinen Netzauditierung bis hin zur Unterstützung des vollständigen, automatisierten Netzausbaus mit COM5.Mobile Full Scope.

COM5.Mobile - Framework

Die gesamte COM5.Mobile Produktlinie setzt auf das von MicroNova entwickelte Framework auf. Dieses Framework bietet bereits eine leistungsfähige Plattform für die Parameterplanung und das Konfigurationsmanagement von Mobilfunknetzen oder verwandten Funknetzen (z. B. Richtfunk, TETRA).

Automatisierte Mechanismen zur Übernahme der zu integrierenden Mobilfunkausrüster / Hersteller sind bereits Bestandteil des Frameworks (Framework-Designer). Auf Basis der von den jeweiligen Herstellern gelieferten Informationen (NBI Spezifikation) werden automatisiert das Datenbankmodell und die zugehörigen Schnittstellen und Importmechanismen generiert. Dies gilt sowohl für die Planungssysteme, wie auch für die Live-Netzsysteme.

Die kundenspezifischen (Carrier-spezifischen) Anpassungen bzw. Abbildungsvorschriften (Engineering Rules und Parametertemplates) werden in Form von Konfigurationsdaten an das Framework übergeben bzw. eingepflegt.

Der modulare Aufbau des COM5.MobileFrameworks unterstützt dabei eine Integration in die Carrier-spezifischen Prozesse bzw. die Umsetzung der jeweiligen Logik. Als Beispiele seien die grafische Darstellung und die Abbildung der speziellen Arbeitsabläufe auf Plug-ins, Workflows sowie spezifische Filter genannt (z.B. Administration, Plandaten-Editor, Plandatenverwaltung, Konfigurationsdatenverwaltung, herstellerunabhängige Nachbarschaftsplanung etc.).

Das Framework enthält bereits eine Reihe standardisierter Plug-ins

  • Security- und User-Management
  • Administration der Schnittstellen mit entsprechender Verwaltung der Zugangsberechtigungen zu den benachbarten Systemen
  • Scheduler für automatisierte Abläufe wie Importe oder Wirknetz-Abgleiche etc.
  • Parameter-Editor inkl. Verwaltung von Parameterklassen
  • Plandaten-Editor
  • Verwaltung von Templates für Network Wide Parameter (NWPs)
  • Regeleditor für Konsistenzprüfung
  • Standard Konfigurations-Plug-ins für GSM / UMTS / LTE - BSC, RNC, NodeB, Nachbarschaften, eNodeB, BS/TRX, Frequenzplanung etc.

Unterstützte Technologien

  • 2G (GSM), 3G (UMTS), 4G (LTE)
  • Single O&M
  • Abis over IP und IuB over IP

Unterstützte Hersteller

  • Huawei
  • Nokia
  • Ericsson

Skalierbarkeit

  • 1 Server pro Technologie
  • 1 Server pro Equipment-Hersteller
  • n Server parallel
    (regionale / OMC-basierte Aufteilung) oder
  • Ausgelagerter DB-Server bzw. DB-Cluster
 

Technologie

  • Client-Server-System
    (3-Tier-Architecture)
  • JBoss Application Server
  • Eclipse RCP Client
  • Oracle DB
  • Web-Service Interface

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