Nachgefragt - Positionierung von MicroNova im Umfeld 5G

Die 5G-Technologie zieht in den Alltag ein. Der 5G Berlin e. V. untersucht Use Cases und Trends.


Bei der 5G-Technologie entwickelt sich der Mobilfunk der Zukunft langsam aber stetig in Richtung Alltag. Erste Geräte und Tarife sind bereits verfügbar, Organisationen wie der 5G Berlin e. V. untersuchen Use Cases und Trends. Wie positioniert sich MicroNova in diesem Umfeld?

Die 5G-Mobilfunknetze werden für Service-getriebene Lösungen ausgelegt sein, die auf zukünftige Anforderungen von mobilen Diensten unterschiedlicher Bereiche flexibel und effizient reagieren. Die Kernfunktionalität, die für die Unterstützung diversifizierter 5G-Dienste zwingende Voraussetzung ist, ist das sogenannte dynamische E2E-Network-Slicing. Dieses Network Slicing ermöglicht eine Aufteilung der physischen Netzwerkinfrastruktur in virtuelle „Netz-Scheiben“ mit unterschiedlichen Qualitätsmerkmalen.

Das Fundament der Architektur werden Software-Defined-Networking (SDN) und Network-Functions-Virtualization (NFV) bilden. Sie regelt die Erstellung, Orchestrierung, Bereitstellung und den Einsatz und Betrieb der einzelnen Slices, vom Kernnetz (CORE), über das Transportnetz (x-Haul) bis hin zum Zugangsnetz (RAN).

Mit 16 Jahren Know-how im Bereich der automatisierten RAN-Konfiguration fokussiert sich MicroNova insbesondere auf den Bereich der dynamischen Provisionierung von 5G-Netzdiensten in einem aufgegliederten (disaggregierten), flexiblen und virtualisierten Funkzugangsnetz, wie es bei 5G zum Einsatz kommt. Die Provisionierung umfasst dabei die Bereitstellung der Netzressourcen, das Einrichten und Absichern der 5G- Dienste und schließlich die Freigabe der Ressourcen nach Beendigung des Dienstes.

Zusammen mit dem Unternehmen highstreet technologies arbeitet MicroNova innerhalb der O-RAN Alliance*) an der Standardisierung der Service-Management-Schnittstelle zum disaggregierten RAN (O1 Interface). Ziel ist es, eine offene, herstellerunabhängige Schnittstelle zwischen der Kontrollebene (SDN Controller) und dem Netz zu definieren.

Die O-RAN Alliance wurde im Februar 2018 gegründet. Ihre Hauptmitglieder sind führende weltweit aktive Netzbetreiber. Unterstützt werden diese durch eine Reihe mitwirkender Firmen aus allen Bereichen der Telekommunikation. Ziel der O-RAN Alliance ist es, die Bereitstellung solcher Produkte zu beschleunigen, die eine gemeinsame, offene Architektur und standardisierte Schnittstellen unterstützten. Sie konzentriert sich auf die Entwicklung offener, intelligenter, virtualisierter und interoperabler RAN-Spezifikationen.

Zudem ist MicroNova Partner von Open SDN & NFV Lab (OSNL*) in Berlin, das auch an den 5G Berlin e.V. angebunden ist. Das OSNL verfügt über eine exzellente Infrastruktur und ein passgenaues Ökosystem, aufbauend auf Open-Source-Projekten wie OpenDaylight und ONAP. Es bietet perfekte Bedingungen für die Entwicklung, Integration und Test von SDN/NFV-Applikationen. Somit können vollständig End-to-End-Use-Cases für 5G abgebildet, entwickelt und in Form eines Proof-of-Concepts demonstriert werden. So lassen sich zentrale Herausforderungen für das 5G Network Slicing angehen und verschiedene Akteure aus allen Bereichen der Telekommunikation, Industrie und Autohersteller einbinden. Durch die offene Architektur ist es auch vorgesehen, private Netze, sogenannte Campus-Netze mit anzubinden und in die SDN/NFV-Architektur zu integrieren. Um diese Transformation auf die SDN/NFV-Architektur bei öffentlichen Mobilfunkbetreibern durchzuführen wird es notwendig, bestehende Legacy-Technologien (2G, 3G, 4G, NSA 5G) nathlos zu integrieren. Für diesen Zweck arbeitet MicroNova aktuell an der Realisierung eines PoCs für einen Multivendor-/Multitechnologie-Mediator mit dem Ziel: Bereitstellung eines auf dem O1-Standard basierenden Interfaces zur Anbindung des Legacy-RAN-Equipments der Hersteller Ericsson, Nokia und Huawei an den SDN/NFV-ONAP-Orchestrator.

*) Operator Defined Next Generation RAN Architecture and Interfaces – www.o-ran.org

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