Akkus sicher lagern und transportieren

Mit dem Prüfstand NovaCarts Charger lassen sich Traktionsbatterien kontrolliert laden und entladen


Alle derzeit in E-Autos verwendeten Akkumulatoren haben eines gemeinsam: Um ihre Qualität bei der Lagerung möglichst lange aufrechtzuerhalten und sie sicher an ihre Bestimmungsorte zu transportieren, müssen bestimmte Vorkehrungen getroffen werden. So verhindert beispielsweise die regelmäßige Ladung auf ihre maximale Restkapazität eine Verkürzung der Lebensdauer. Besonders bei den häufig als Energiespeicher in mobilen Geräten und Fahrzeugen eingesetzten Lithiumbatterien kommt noch ein gewisses Transportrisiko hinzu: Sie zeichnen sich zwar durch eine vergleichsweise hohe spezifische Energiedichte bei relativ geringem Gewicht, ihre Unempfindlichkeit gegenüber dem Memory-Effekt und ihre geringe Selbstentladung aus. Allerdings sind sie auch besonders anfällig für Tiefenent- sowie Überladung, mechanische Beschädigungen und Temperatureinwirkungen von außen. Aus diesen Gründen werden Lithiumbatterien und Lithium-Ionen-Akkus laut internationalem Transportrecht als Gefahrgut eingestuft, für das spezielle Beförderungsvorschriften gelten.

Entladung von Batterien für den Transport und Ladung für die MDH-Verlängerung

Um diese Gefahrgutvorschriften einzuhalten und Transportrisiken zu minimieren, werden Fahrzeugbatterien üblicherweise vor dem Transport mit einem Lade- und Entlade(LE)-System auf einen geforderten Ladestand, also State-of-Charge (SOC), entladen (z. B. max. 30 Prozent für Luftfracht). Der Ladestand des Akkumulators wird dabei in Form eines Protokolls dokumentiert, das alle notwendigen Daten und Informationen beinhaltet, die für den Luftfrachttransport erforderlich sind.

MicroNova hat mit dem neuen Prüfstand NovaCarts Charger (NC-Charger) ein System zur Kontrolle sowie zur gesteuerten Ladung und Entladung von Fahrzeugtraktionsbatterien entwickelt, das Automobilhersteller und -zulieferer bei den Anforderungen rund um Batterietransport und -lagerung optimal unterstützt. Damit lassen sich auch Akkus, die sich beispielsweise aufgrund längerer Lagerzeit sukzessive geringfügig entladen haben, kontrolliert auf definierte SOC-Werte nachladen. Das verlängert nicht nur ihre Lebensdauer signifikant, sondern ist auch erforderlich, da die Batterie dem Endverbraucher andernfalls nicht als neuwertig angeboten werden darf.

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