Prozessautomatisierung mit monday.com: Workflows automatisieren und Teams entlasten
Routineaufgaben, Benachrichtigungen und Freigaben in klaren Workflows automatisieren
- Wie unterstützt monday.com bei der Prozessautomatisierung?
- Warum Prozessautomatisierung nicht bei der Technik beginnt
- Welche Workflows lassen sich mit monday.com automatisieren?
- Beispiele aus der Praxis: So nutzen Unternehmen monday.com-Automatisierungen
- Tools im Vergleich: monday.com, Kissflow, Zapier oder Make – welche Lösung passt wann?
Mit monday.com können Teams wiederkehrende To-dos automatisieren, Prozesse transparenter steuern und den Abstimmungsaufwand im Arbeitsalltag reduzieren.
Denn viele Prozesse wachsen über Jahre hinweg: Aufgaben werden per E-Mail weitergeleitet, Status-Updates in Meetings besprochen, Freigaben manuell eingeholt und Informationen in mehreren Tools gepflegt. Das funktioniert eine Zeit lang – bis Teams mehr Projekte, mehr Abstimmungen und mehr parallele Anforderungen bewältigen müssen. Dann werden Prozesse langsam, fehleranfällig und schwer nachvollziehbar.
Gute Prozessautomatisierung beginnt deshalb nicht mit der Technik, sondern mit der Frage: Welche Abläufe kosten regelmäßig Zeit, erzeugen Fehler oder bremsen die Zusammenarbeit? Als offizieller monday.com-Gold-Partner unterstützt MicroNova Unternehmen dabei, diese Abläufe zu identifizieren, sinnvoll in monday.com abzubilden und mit passenden Automatisierungen zu verbinden.
Wie unterstützt monday.com bei der Prozessautomatisierung?
Prozessautomatisierung mit monday.com bedeutet, wiederkehrende Arbeitsschritte innerhalb von Boards, Workflows und Integrationen automatisch ausführen zu lassen. Das kann mit einfachen Wenn-dann-Regeln beginnen – etwa wenn ein Status geändert wird und automatisch eine Benachrichtigung an die zuständige Person geht. Es können aber auch zusammenhängende Workflows entstehen, bei denen mehrere Schritte ineinandergreifen: Informationen aus einem Formular werden in ein Board übertragen, Aufgaben werden automatisch zugewiesen, Statuswechsel lösen Folgeaktionen aus und Dashboards aktualisieren sich auf Basis der erfassten Daten.
So ergänzen sich Automatisierungen und AI Agents in monday.com optimal:
Typische monday.com-Automatisierungen sind zum Beispiel:
- automatische Benachrichtigungen bei Statusänderungen
- Zuweisung von Aufgaben an zuständige Team-Mitglieder
- Erinnerungen vor Deadlines
- Eskalationen bei Verzögerungen
- automatische Erstellung neuer Aufgaben oder Projektboards
- Verschieben von Elementen zwischen Gruppen oder Boards
- Übergabe von Leads, Anfragen oder Aufträgen an andere Teams
- Aktualisierung von Dashboards und Reports
Mit monday AI Agents kommt eine weitere Ebene hinzu: KI-gestützte Assistenten können Teams bei wiederkehrenden Aufgaben in Boards und Workflows unterstützen – zum Beispiel, indem sie Informationen einordnen, nächste Schritte vorbereiten oder definierte Aufgaben im Prozess übernehmen. Besonders hilfreich ist das dort, wo viele Informationen zusammenlaufen und nicht nur eine einfache Regel ausgelöst werden soll.
Damit wird monday.com nicht nur zur Projektmanagement-Plattform, sondern zu einer flexiblen Software, mit der unterschiedliche Teams und Abteilungen ihre Prozesse automatisieren können. Besonders im Projekt- und Aufgabenmanagement zeigt sich dieser Nutzen schnell: Wenn Aufgaben, Zuständigkeiten, Fristen und Statusinformationen zentral zusammenlaufen, lassen sich wiederkehrende Schritte einfacher automatisieren und zu klaren Workflows verbinden.
Warum Prozessautomatisierung nicht bei der Technik beginnt
Viele Unternehmen starten mit Automatisierung, weil einzelne Aufgaben zu viel Zeit kosten. Das ist nachvollziehbar, greift aber oft zu kurz. Denn wenn ein Prozess unklar ist, wird er durch Automatisierung nicht automatisch besser. Im schlimmsten Fall läuft ein ineffizienter Ablauf nur schneller.
Deshalb sollte vor jeder Automatisierung geprüft werden:
- Wer startet den Prozess?
- Welche Informationen werden benötigt?
- Wer ist verantwortlich?
- Welche Statusschritte gibt es?
- Wann muss eine Benachrichtigung erfolgen?
- Welche Daten sollen später ausgewertet werden?
- Welche Tools müssen eingebunden werden?
- Wo entstehen heute Fehler, Verzögerungen oder doppelte Arbeit?
- Gibt es Ausnahmen, die berücksichtigt werden müssen?
Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, lassen sich Workflows automatisieren, die im Alltag wirklich entlasten. monday.com bietet dafür eine flexible Grundlage: Boards, Spalten, Ansichten, Dashboards, Formulare, Integrationen und Automatisierungen können so kombiniert werden, dass sie zum jeweiligen Prozess passen.
Für Unternehmen ist das besonders relevant, wenn mehrere Teams beteiligt sind. Denn je mehr Übergaben es gibt, desto wichtiger werden klare Verantwortlichkeiten, transparente Statusinformationen und automatisierte Folgeaktionen.
Welche Workflows lassen sich mit monday.com automatisieren?
monday.com eignet sich für viele wiederkehrende Abläufe – besonders dann, wenn Aufgaben, Informationen, Fristen und Zuständigkeiten zusammengeführt werden müssen.
Projektmanagement und Aufgabensteuerung automatisieren
Im Projektmanagement entstehen viele Routineaufgaben: Aufgaben anlegen, Verantwortliche informieren, Deadlines überwachen, Status aktualisieren, Fortschritte auswerten. Mit monday.com lassen sich diese Schritte strukturieren und teilweise automatisieren.
Beispiel: Wird eine Aufgabe auf „Erledigt“ gesetzt, kann sie automatisch in eine andere Gruppe verschoben werden. Wird eine Deadline überschritten, kann eine Erinnerung an die verantwortliche Person ausgelöst werden. Wird ein Projektstatus geändert, können relevante Stakeholder automatisch informiert werden.
Für Teams bedeutet das: weniger manuelle Statuspflege, mehr Transparenz und ein besserer Überblick über laufende Aufgaben.
Freigaben, Statuswechsel und Benachrichtigungen automatisieren
Freigabeprozesse gehören zu den klassischen Anwendungsfällen für No-Code Automatisierung. Ob Marketingmaterial, Budgetfreigabe, Vertragsprüfung oder interne Anfrage: Sobald ein definierter Status erreicht ist, kann monday.com automatisch den nächsten Schritt auslösen.
Ein möglicher Ablauf:
- Eine Anfrage wird eingereicht.
- Das zuständige Team-Mitglied wird automatisch zugewiesen.
- Bei Status „Zur Prüfung“ wird die freigebende Person benachrichtigt.
- Nach Freigabe wird die Aufgabe automatisch in die nächste Prozessphase verschoben.
- Das Dashboard aktualisiert den aktuellen Stand.
So wird aus einer E-Mail-Kette ein nachvollziehbarer Workflow.
CRM-, Vertriebs- und Auftragsprozesse automatisieren
Auch im Vertrieb und Kundenmanagement lassen sich viele Schritte automatisieren: Lead-Erfassung, Qualifizierung, Deal-Status, Erinnerungen, Follow-ups, Übergaben an Projektteams oder die Vorbereitung von Angeboten.
Mit monday CRM können Leads und Kontakte zentral verwaltet, Deal-Phasen abgebildet und wiederkehrende Aufgaben automatisiert werden. Besonders hilfreich ist das, wenn Vertrieb, Projektmanagement und operative Teams eng zusammenarbeiten müssen.
Service-, Anfrage- und Ticketprozesse automatisieren
Interne und externe Anfragen können ebenfalls mit monday.com strukturiert werden. Dazu gehören IT-Tickets, HR-Anfragen, Marketing-Briefings, Servicefälle oder interne Supportprozesse.
Ein Formular oder eine Anfrage kann automatisch ein neues Element im passenden Board erzeugen. Anschließend lassen sich Zuständigkeiten, Prioritäten, Fristen und Benachrichtigungen automatisieren. So wissen alle Beteiligten, wo die Anfrage steht und was als Nächstes zu tun ist.
Reporting und Dashboards aktuell halten
Automatisierung endet nicht bei der Aufgabe. Gerade für Führungskräfte und Projektverantwortliche ist entscheidend, dass Informationen zuverlässig auswertbar sind.
Dashboards in monday.com können Fortschritte, Budgets, Auslastungen, offene Aufgaben oder Projektstatus sichtbar machen. Wenn Prozesse sauber aufgebaut sind, fließen relevante Informationen direkt in die Auswertung ein. Das reduziert manuelle Reports und schafft eine bessere Entscheidungsgrundlage.
Reporting und Dashboards aktuell halten
Automatisierung endet nicht bei der Aufgabe. Gerade für Führungskräfte und Projektverantwortliche ist entscheidend, dass Informationen zuverlässig auswertbar sind.
Dashboards in monday.com können Fortschritte, Budgets, Auslastungen, offene Aufgaben oder Projektstatus sichtbar machen. Wenn Prozesse sauber aufgebaut sind, fließen relevante Informationen direkt in die Auswertung ein. Das reduziert manuelle Reports und schafft eine bessere Entscheidungsgrundlage.
KI und monday.com Automatisierungen: Wo AI Workflows unterstützen kann
Neben klassischen Automatisierungen bietet monday.com auch KI-Funktionen, die Prozesse zusätzlich unterstützen können. Dazu gehören sogenannte „AI Blocks“, die sich unter anderem in Spalten, Automatisierungen und Workflows einsetzen lassen. Sie können zum Beispiel Texte zusammenfassen, Informationen extrahieren, Inhalte klassifizieren, Stimmungen erkennen, Texte übersetzen oder Formulierungen verbessern.
Ergänzend dazu entwickelt monday.com mit monday AI Agents KI-gestützte Assistenten, die direkt im Kontext von Boards und Workflows arbeiten. Während klassische Automatisierungen nach festen Regeln funktionieren – zum Beispiel „Wenn sich ein Status ändert, benachrichtige eine Person“ –, können AI Agents stärker kontextbezogen unterstützen: Sie überwachen Aktivitäten, berücksichtigen definierte Regeln und Prioritäten und können Aufgaben innerhalb eines Workflows ausführen
Für die Prozessautomatisierung ist der Einsatz von KI vor allem dann relevant, wenn eingehende Informationen nicht nur weitergeleitet, sondern zuerst bewertet oder aufbereitet werden müssen. Beispiele sind Support-Anfragen, Kundenfeedback, Formularantworten, Projektbriefings oder Vertriebsnotizen. KI kann dabei helfen, Informationen schneller einzuordnen und den nächsten Prozessschritt vorzubereiten.
Wichtig bleibt aber: Auch KI-gestützte Automatisierung funktioniert nur dann zuverlässig, wenn der zugrunde liegende Prozess klar definiert ist. Welche Informationen sollen erkannt werden? Welche Kategorien sind sinnvoll? Wann soll ein Team-Mitglied benachrichtigt werden? Und an welcher Stelle braucht es weiterhin eine manuelle Prüfung? Genau diese Fragen sollten vor der Umsetzung geklärt werden.
Für Unternehmen bedeutet das: KI kann monday.com Automatisierungen sinnvoll ergänzen – besonders bei textbasierten, wiederkehrenden Aufgaben. Die Grundlage bleibt jedoch ein sauber strukturierter Workflow, der zur Arbeitsweise des Teams passt.
Beispiele aus der Praxis: So nutzen Unternehmen monday.com-Automatisierungen
Wie Prozessautomatisierung mit monday.com konkret aussehen kann, zeigen verschiedene Kundenprojekte von MicroNova. Die Beispiele machen deutlich: Es geht nicht nur darum, einzelne Aufgaben zu automatisieren. Entscheidend ist, wiederkehrende Abläufe so abzubilden, dass Teams weniger manuell nachhalten müssen und gleichzeitig mehr Transparenz über Status, Verantwortlichkeiten und nächste Schritte gewinnen.
Natsana: weniger Systembrüche, mehr Automatisierung im Projektalltag

Use Case: Tool-Konsolidierung und Automatisierung wiederkehrender Projektabsprachen
Natsana arbeitete zuvor mit Asana und Excel. Weil beide Lösungen nicht nahtlos zusammenarbeiteten, entstand der Wunsch nach einer integrierten Plattform mit mehr Übersicht, besserer Performance und stärkeren Automatisierungsfunktionen.
Heute nutzen rund 210 User monday.com für teaminterne und übergreifende Prozesse, Projekte, Kommunikation und strategische Themen. Auch Jira ist integriert. Besonders relevant für die Prozessautomatisierung: Natsana nutzt Automatisierungen, um Projektansichten vorlagenbasiert zu erstellen und Inhalte regelbasiert zu verschieben. Monatlich kommen rund 1.000 Automatisierungen zum Einsatz, unter anderem zur Vereinfachung von zuvor manuellen Standard-Absprachen.
gfa | public: automatisierte Workflows vom Sales Funnel bis zur Ressourcensteuerung
Use Case: Automatisierte Übergabe zwischen Vertrieb, Projektmanagement, Ressourcensteuerung und Controlling
gfa | public wollte eine bestehende Software zur internen Projektsteuerung ablösen. Wichtig waren bessere Usability, mehr Flexibilität, individuelle Konfigurierbarkeit und aussagekräftige Auswertungen zu Ressourcen, Budgets, Umsätzen und Aufgaben. Gemeinsam mit MicroNova wurden bestehende Daten und Strukturen nach monday.com überführt.
Heute sind Management-Aufgaben, Verantwortlichkeiten, Aufwände und Budgets zentral hinterlegt. Besonders wirkungsvoll ist eine Workflow-Automatisierung im Vertrieb: Bei Statusänderungen werden Abläufe im Sales Funnel direkt in das passende Board verschoben – etwa von „in Anbahnung“ zu „Angebot erstellen“, „Angebot abgegeben“ und schließlich „Angebot gewonnen“. Zuständige Personen werden automatisch getaggt.
IMMOTISS: durchgängige Prozessketten von CRM bis Projektabwicklung
Use Case: Automatisierte Prozesskette von CRM über Projektbearbeitung bis zur Rechnungsstellung
IMMOTISS stand vor der Herausforderung, Beratungsprozesse über zwei Standorte hinweg transparenter zu steuern. Projekte, Kontakte, Aufgaben und interne Abstimmungen sollten zentral strukturiert werden. Heute nutzt IMMOTISS monday work management und monday CRM gemeinsam.
Ein besonders relevanter Automatisierungsfall: Wird ein Auftrag im CRM erfasst und einem Bereich zugeordnet, fließen die Informationen automatisch in das passende Management-Board. Von dort wird – abhängig vom Produkt – ein Projekt-Board mit allen notwendigen Aufgaben und Informationen generiert. Benachrichtigungen, Statuswechsel und Datenanforderungen laufen automatisiert im Hintergrund. So entsteht eine durchgängige Prozesskette vom Auftragseingang über die operative Bearbeitung bis zur Vorbereitung der Rechnungsstellung.
Almdudler: einheitliches Projektmanagement statt Projektmanagement-Dschungel
Use Case: Automatisierte Aufgabensteuerung und Statuspflege im Projektmanagement
Almdudler suchte nach einer Lösung, um das Projektmanagement unternehmensweit einheitlicher und strukturierter zu gestalten. Vorher organisierten Teams und Abteilungen ihre Planung unterschiedlich – von Excel bis zum Notizbuch. Mit monday.com bildet Almdudler heute zahlreiche Prozesse innerhalb einzelner Teams und auch abteilungsübergreifend ab. Automatisierungen sparen Zeit, etwa indem erledigte Aufgaben nun automatisch in passende Gruppen verschoben werden.
Das Ergebnis: mehr Transparenz bei Aufgaben und Deadlines, klarere Zusammenarbeit und Zeitersparnis bei administrativen Tätigkeiten.
Die Beispiele zeigen: Prozessautomatisierung mit monday.com sieht je nach Unternehmen unterschiedlich aus. Mal geht es um weniger manuelle Projektabsprachen, mal um klare Vertriebsprozesse, automatisierte Aufgabenverteilung oder eine durchgängige Auftragsabwicklung. Entscheidend ist, dass die Automatisierungen zur tatsächlichen Arbeitsweise der Teams passen.
Tools für Prozessautomatisierung im Vergleich: monday.com, Kissflow, Zapier oder Make – welche Lösung passt wann?
Wer nach Prozessautomatisierung sucht, vergleicht häufig unterschiedliche Tool-Kategorien. Neben monday.com tauchen dabei Lösungen wie Kissflow, Zapier, Make oder n8n auf, weil sie ebenfalls dafür genutzt werden, wiederkehrende Abläufe zu automatisieren, Prozesse zu strukturieren oder verschiedene Anwendungen miteinander zu verbinden. Der Vergleich ist deshalb naheliegend – auch wenn die Tools unterschiedliche Schwerpunkte haben.
monday.com eignet sich besonders, wenn Prozesse, Aufgaben, Zuständigkeiten, Status, Kommunikation, Dashboards und Automatisierungen in einer gemeinsamen Arbeitsumgebung gesteuert werden sollen.
Kissflow ist vor allem dann interessant, wenn Unternehmen stärker in Richtung strukturierter Prozessdigitalisierung, Genehmigungsworkflows, Case Management oder individueller Low-Code-Anwendungen denken.
Zapier, Make oder n8n sind besonders stark, wenn viele externe Apps miteinander verbunden werden sollen und die Automatisierung zwischen verschiedenen Systemen im Mittelpunkt steht.
Die praktische Frage lautet daher nicht: „Welches Tool ist besser?“, sondern: „Wo soll der Prozess im Alltag gesteuert werden?“.
Wenn Teams ihre Arbeit ohnehin in monday.com planen, Aufgaben dort bearbeiten und Statusinformationen dort auswerten, ist monday.com meist die naheliegende Automatisierungsbasis. Wenn dagegen viele voneinander unabhängige Apps verbunden werden müssen, kann eine zusätzliche Integrationsplattform sinnvoll sein. Make bietet dafür eine direkte monday.com-Integration und eignet sich besonders, wenn Workflows über die Plattform hinaus weitere Systeme einbinden sollen. MicroNova kann solche Szenarien ergänzend zu monday.com konzipieren und umsetzen.
In vielen kann auch eine Kombination sinnvoll sein: monday.com als zentrale Arbeitsplattform, ergänzt durch Integrationen zu bestehenden Tools.
Was kostet Prozessautomatisierung mit monday.com?
Wer mit monday.com Prozesse automatisieren möchte, sollte bei der Auswahl der Edition nicht nur auf den günstigsten Einstiegspreis schauen. Für einfache Zusammenarbeit können kleinere Pakete ausreichen. Sobald jedoch Automatisierungen, Integrationen, KI-Funktionen und komplexere Workflows eine zentrale Rolle spielen, stehen in der Praxis vor allem monday.com Pro oder Enterprise im Fokus.
Die Pro-Edition startet aktuell bei 19 Euro pro Benutzerin bzw. Benutzer im Monat bei jährlicher Zahlung; Enterprise wird individuell kalkuliert.
Da Preise, Funktionsumfänge und Kontingente angepasst werden können, lohnt sich vor der Entscheidung ein genauer Blick auf den geplanten Einsatz: Welche Automatisierungen werden benötigt, welche Integrationen sollen angebunden werden und spielen KI-Funktionen oder AI Agents eine Rolle?
Die Kostenstruktur wird grundsätzlich von diesen Faktoren beeinflusst:
- Anzahl der Nutzerinnen und Nutzer
- gewähltes monday.com-Produkt
- benötigter Funktionsumfang
- Anzahl und Komplexität der Automatisierungen
- Integrationen mit bestehenden Tools
- Datenmigration
- Schulung und Enablement
- laufende Optimierung der Workflows
Deshalb ist es sinnvoll, die Kosten nicht isoliert am Lizenzpreis festzumachen. Wichtiger ist die Frage, welche Prozesse automatisiert werden sollen, wie viel manuelle Arbeit dadurch entfällt und welche Edition die dafür nötigen Funktionen und Kontingente bietet.
Eine einfache Automatisierung – etwa eine Benachrichtigung bei Statuswechsel – ist schnell eingerichtet. Eine durchgängige Prozesskette über mehrere Boards, Teams und Systeme hinweg braucht dagegen eine saubere Konzeption und meist eine leistungsfähigere Edition. MicroNova unterstützt Unternehmen dabei, Aufwand, Nutzen und passende monday.com-Edition realistisch einzuschätzen und die Plattform so aufzusetzen, dass sie zum tatsächlichen Arbeitsalltag passt.
Häufige Fehler bei der Prozessautomatisierung
Prozessautomatisierung kann Teams deutlich entlasten. Sie kann aber auch neue Unübersichtlichkeit erzeugen, wenn sie nicht sorgfältig geplant wird. Umso wichtiger ist es, typische Fehler von Anfang an zu vermeiden.
Prozesse werden automatisiert, bevor sie geklärt sind
Wenn Rollen, Statusschritte oder Übergaben unklar sind, entstehen auch in monday.com Unschärfen. Deshalb sollte vor der technischen Umsetzung klar sein, wie der Ablauf fachlich funktionieren soll.
So gelingt es besser:
Skizzieren Sie den Prozess zunächst unabhängig vom Tool: Wer startet den Ablauf, welche Informationen werden benötigt, welche Statusschritte gibt es und wer ist für den nächsten Schritt verantwortlich? Erst danach sollte der Workflow in monday.com abgebildet und automatisiert werden.
Zu viele Automatisierungen werden auf einmal gebaut
Wer zu viele Automatisierungen gleichzeitig einrichtet, verliert schnell den Überblick darüber, welche Regel welchen Zweck erfüllt. Das kann die spätere Pflege erschweren und Fehlerquellen schaffen.
So gelingt es besser:
Starten Sie mit einem klar abgegrenzten Use Case, testen Sie den Ablauf im Alltag und erweitern Sie ihn schrittweise. So bleibt nachvollziehbar, welche Automatisierung welchen Nutzen bringt und wo Anpassungen nötig sind.
Fachbereiche werden zu spät eingebunden
Automatisierungen funktionieren nur, wenn sie zur tatsächlichen Arbeitsweise der Teams passen. Werden spätere Anwenderinnen und Anwender erst nach der Einrichtung einbezogen, entstehen schnell Workflows, die zwar technisch korrekt sind, aber im Alltag nicht genutzt werden.
So gelingt es besser:
Binden Sie relevante Fachbereiche früh ein – zum Beispiel in kurzen Workshops mit Key-Usern. So lassen sich Anforderungen, Sonderfälle und typische Arbeitsschritte erfassen, bevor die Automatisierungen umgesetzt werden.
Dashboards werden nicht mitgedacht
Wer später auswerten möchte, muss schon beim Prozessdesign auf passende Datenfelder und Statuslogiken achten. Sonst fehlen später genau die Informationen, die für Reporting und Steuerung wichtig sind.
So gelingt es besser:
Definieren Sie früh, welche Kennzahlen sichtbar werden sollen – etwa offene Aufgaben, Bearbeitungszeiten, Auslastung, Projektstatus oder Budgetwerte. Daraus ergibt sich, welche Felder, Status und Datenpunkte im Workflow benötigt werden.
Tool-Grenzen werden nicht geprüft
Je komplexer ein Workflow wird, desto wichtiger ist die Frage, welche Funktionen, Integrationen und Berechtigungen benötigt werden. Das gilt besonders, wenn mehrere Teams, Produkte oder externe Systeme beteiligt sind.
So gelingt es besser:
Prüfen Sie vor der Umsetzung, welche Anforderungen monday.com direkt abbilden kann und wo Integrationen, zusätzliche Produkte oder individuelle Anpassungen sinnvoll sind. So lassen sich spätere Umbauten vermeiden und der Workflow kann von Anfang an stabil aufgebaut werden.
Wie MicroNova als monday.com-Gold-Partner bei der Prozessautomatisierung unterstützt
monday.com bietet viele Möglichkeiten, Prozesse individuell abzubilden und gezielt zu automatisieren. Damit daraus im Alltag spürbare Entlastung entsteht, sollten zunächst die passenden Abläufe identifiziert und sauber strukturiert werden. MicroNova unterstützt dabei, diese Prozesse in sinnvolle Board-Strukturen, Automatisierungen und Dashboards zu übersetzen – passend zur Arbeitsweise der Teams. MicroNova unterstützt als offizieller monday.com-Gold-Partner unter anderem bei diesen Punkten:
- Analyse und Optimierung bestehender Prozesse
- Konzeption passender monday.com-Strukturen
- Einrichtung von Boards, Spalten, Ansichten und Dashboards
- Aufbau sinnvoller Automatisierungen und KI-Funktionen
- Integration bestehender Tools
- Migration vorhandener Daten
- Schulung von Key-Usern und Teams
- kontinuierlicher Optimierung
So entstehen Automatisierungen, die nicht nur technisch funktionieren, sondern im Arbeitsalltag nachvollziehbar bleiben, von den Teams genutzt werden und sich bei neuen Anforderungen gezielt weiterentwickeln lassen.
Prozessautomatisierung funktioniert am besten mit klaren Abläufen
Prozessautomatisierung mit monday.com hilft Teams, wiederkehrende Aufgaben zu reduzieren, Informationen zentral zu steuern und Abläufe transparenter zu machen. Besonders stark ist monday.com, wenn Automatisierung direkt mit Projektmanagement, CRM, Serviceprozessen, Dashboards und Zusammenarbeit verbunden werden soll.
Der größte Nutzen entsteht jedoch nicht durch einzelne Automatisierungen, sondern durch gut gedachte Workflows. Unternehmen sollten deshalb mit klaren Fragen starten: Welche Prozesse kosten Zeit? Wo entstehen Fehler? Welche Übergaben sind kritisch? Welche Informationen müssen jederzeit sichtbar sein?
MicroNova unterstützt Sie dabei, diese Fragen zu beantworten und monday.com so einzurichten, dass Ihre Teams im Alltag spürbar entlastet werden.
Sie möchten wissen, welche Prozesse sich in Ihrem Unternehmen mit monday.com automatisieren lassen?
Buchen Sie gerne eine kostenlose Erstberatung mit unseren monday.com-Consultants von MicroNova.
FAQ zu Prozessautomatisierung mit monday.com
Was ist monday.com Prozessautomatisierung?
monday.com Prozessautomatisierung bedeutet, wiederkehrende Arbeitsschritte in monday.com automatisch ausführen zu lassen. Dazu gehören zum Beispiel Benachrichtigungen, Statuswechsel, Aufgaben-Zuweisungen, Erinnerungen oder das Verschieben von Elementen zwischen Gruppen und Boards.
Welche Workflows kann man mit monday.com automatisieren?
Typische Workflows sind Projektmanagement, Freigabeprozesse, Lead- und Deal-Management, Service- und Ticketprozesse, HR-Onboarding, Marketing-Anfragen, Ressourcenplanung und Reporting.
Ist monday.com eine No-Code Automatisierung?
Ja, für Automatisierungen in monday.com sind keine Programmierkenntnisse notwendig. Teams können zum Beispiel Benachrichtigungen, Statuswechsel, Erinnerungen oder Aufgaben-Zuweisungen einfach über vorgefertigte Automatisierungsregeln einrichten.
Komplexere Anforderungen können mit minimalem Programmieraufwand („Low-Code“) umgesetzt werden, etwa wenn externe Systeme angebunden, APIs genutzt oder individuelle Prozesslogiken umgesetzt werden sollen. MicroNova unterstützt dabei, die passende technische Lösung zu wählen und monday.com sinnvoll in die bestehende Tool-Landschaft einzubinden.
Wann lohnt sich monday.com für Prozessautomatisierung?
monday.com lohnt sich besonders, wenn Teams Aufgaben, Informationen, Kommunikation und Auswertungen zentral steuern möchten. Der Nutzen ist hoch, wenn wiederkehrende Abstimmungen, manuelle Statuspflege oder unklare Übergaben viel Zeit kosten.
Braucht man für monday.com Automatisierungen Beratung?
Einfache monday.com Automatisierungen können Teams selbst einrichten – zum Beispiel Benachrichtigungen, Erinnerungen, Statuswechsel oder Aufgaben-Zuweisungen. Besonders hilfreich ist ein Partner wie MicroNova jedoch beim Start: Wenn Workflows, Automatisierungen, Dashboards und Integrationen von Anfang an optimal aufgebaut und individuell an die Anforderungen des Unternehmens angepasst werden, sparen Teams später viel Zeit und vermeiden typische Fehler in der Struktur.
Auf dieser Grundlage können Teams viele einfache Automatisierungen anschließend selbst pflegen und erweitern – ohne jedes Mal externe Unterstützung zu benötigen.





