monday.com + Make: Workflows über Systemgrenzen hinweg automatisieren

Mit Make verbinden Sie Systeme miteinander – ohne Code


Wenn Sie monday.com schon eine Weile nutzen, haben Sie wahrscheinlich bereits einiges automatisiert: Aufgaben wandern von selbst durch die Gruppen, Deadlines erinnern automatisch, wiederkehrende Tasks legen sich von allein an. Die Basis sitzt.

Und trotzdem gibt es diesen einen Punkt, an dem es hakt. Meistens ist es genau da, wo monday.com aufhört und ein anderes System anfängt. Der Status ändert sich im Board, aber die Buchhaltung bekommt nichts davon mit. Ein Deal ist gewonnen, aber im CRM steht er noch auf „in Verhandlung". Eine Rechnung wartet auf Daten, die längst in einem Board stehen, nur eben nicht im Rechnungsprogramm.

In diesem Artikel erfahren Sie, was Make ist, wie es funktioniert und wo es in der Praxis Zeit spart.


Wo monday.com aufhört, fängt Make an: der nächste logische Schritt in der Automatisierung

Dass es an dieser Stelle hakt, ist kein Zeichen, dass etwas falsch gemacht wurde, sondern eher ein Meilenstein: Mit dem Erfolg wachsen auch die Prozesse und die Zahl der verbunden Systeme. Hier kommen native Automationen an ihre natürlichen Grenzen – und Make ins Spiel.

Was ist Make?

Make ist eine visuelle No-Code-Plattform, mit der sich Systeme miteinander verbinden lassen. Sie können monday.com mit tausenden anderen Anwendungen verbinden, etwa mit HubSpot, Salesforce oder Ihrer Buchhaltungssoftware. Auch mehrere Systeme lassen sich in einem einzigen Prozess verknüpfen: monday.com mit HubSpot, das ERP mit Salesforce, die Buchhaltung mit dem CRM oder auch mehrere Systeme innerhalb eines Prozesses. 

Wie funktioniert Make?

Make reagiert auf ein Ereignis in einem System – einen neuen Status, ein neues Element – und löst daraufhin automatisch eine Aktion in einem anderen System aus. Genauso kann Make in festen Intervallen Daten zwischen Systemen prüfen und übertragen, etwa einmal täglich oder stündlich, statt nur auf ein einzelnes Ereignis zu warten. Welche der beiden Varianten passt, hängt vom Prozess ab, nicht von den beteiligten Systemen. Einen solchen Ablauf nennt Make „Szenario“. 

Der Unterschied zu den Automatisierungen, die Sie aus monday.com schon kennen: Diese finden ausschließlich in monday.com statt – ein Status ändert sich, eine Aufgabe wandert weiter, alles bleibt in derselben Plattform. Make übernimmt genau dort, wo diese Automatisierungen aufhören: Ohne Make müssten Sie Buchhaltung, CRM und monday.com weiterhin einzeln pflegen und Informationen von Hand zwischen ihnen übertragen. Make nutzt monday.com als Ausgangspunkt und verbindet es automatisch mit den anderen Systemen.

Beispiel: vom Statuswechsel zur fertigen Rechnung

Ein Board-Element in monday.com entspricht einer Rechnung. Die Positionen liegen als Unterelemente daran, Preise kommen aus einem Produktkatalog, Kundendaten aus dem CRM. Wechselt der Status auf „Rechnung erstellen", übernimmt Make: Positionen zusammenführen, an die Rechnungssoftware übergeben, dort entsteht die fertige E-Rechnung – und das Ergebnis landet automatisch wieder am Vorgang in monday.

Was hier in Sekunden passiert, würde von Hand mehrere Minuten pro Rechnung kosten. Bei einer Handvoll Rechnungen im Monat fällt das kaum auf. Bei fünfzig oder hundert fällt der Zeitfaktor schon deutlich mehr ins Gewicht.
 

Der erste Schritt: einen Prozess mit Make automatisieren

Sie müssen dafür nicht bei null anfangen. Betrachten Sie einen einzigen Prozess, der heute an der Grenze zwischen zwei Systemen hängt – meistens reicht das schon, um zu sehen, wie viel Zeit sich damit gewinnen lässt.

Wie das in der Praxis aussieht, zeigen wir auch in unserem Webinar zu monday.com und Make – hier geht's zur Aufzeichnung. Und wenn Sie direkt über Ihren eigenen Anwendungsfall sprechen möchten, können Sie einen Termin für eine unverbindliche Ersteinschätzung buchen.

On-Demand-Webinar: Wie monday.com und andere Tools mit Make verknüpft werden

Ihre Tools arbeiten – aber nicht zusammen? Mit Make verbinden Sie monday.com direkt mit anderen Anwendungen – wie's funktioniert, erklärt Software Consultant Oliver Kraus im Webinar.


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